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Internet Explorer nur noch intern

Heute meldete sich mein Update-Dienst unter Windows XP Home und wollte mir den Internet Explorer 7 ans Herz legen. Na gut, dachte ich, solange ich noch ein XP-System mit IE 6 habe und auch unter Windows 98 auf IE 6 zurückgreifen kann, wäre es durchaus nützlich und auch interessant, auf den neuen IE zugreifen zu können. Vielleicht taugt er was. Man hört, seine Funktionen hätten sich am Vorbild Firefox orientiet. Diesen würde er ganz sicher nicht schlagen, dachte ich, probieren wir es aus. Als Entwickler ist man gerne umfassend auf allen Schlachtfeldern up to date.

Doch ich verzichte in Zukunft vollständig auf den Internet Explorer, soweit er nicht unverzichtbar oder es ohnehin nur intern zu Entwicklerzwecken ist, und habe auch den IE 7 nicht installiert.

Warum? Es wäre ohne Überprüfung meines System auf "Athentizität" gar nicht gegangen. Die Segen der "Microsoft Genuine Advantage" kommen nur über einen, wenn man ein garantiert "echtes" Windows verwendet. Nun muss man mich von der Echtheit meines Windows-XP-Systems nicht erst überzeugen - und Microsoft sollte sich dessen doch eigentlich auch sicher sein, oder?! Sie wollen aber auch noch eine Bestätigung meiner gültigen Lizenz. Nun, ich gebe zu, ich habe mit mir gerungen. Ich habe meine Windows-Systeme alle bezahlt und damit zumindest das Zugeständnis gemacht, dass ich mir auch mal Kauf-Software zulege. Dann könnte ich doch - zum Teil - auch das Bedürfnis der Unternehmen nach korrektem Lizenzverhalten nachvollziehen,... solange es nach dem gesunden Menschenverstand geht.

Tut es aber nicht! Hier sind die
Datenschutzbestimmungen der Microsoft Genuine Advantage

(Zuletzt aktualisiert: Juni 2006)

Microsoft fühlt sich dem Schutz Ihrer Daten verpflichtet. Das Microsoft Genuine Advantage-Programm ist Bestandteil der kontinuierlichen Bemühungen von Microsoft, seine Kunden und Partner vor illegaler Software zu schützen. Als Benutzer einer korrekt lizenzierten Windows-Originalsoftware können Sie darauf vertrauen, dass Sie stets die neuesten Features und Updates von Microsoft erhalten.

Wenn Sie feststellen, dass Ihr System nicht ordnungsgemäß lizenziert ist, hilft Ihnen Microsoft gerne beim Erwerb einer gültigen Lizenz. Sie haben dann möglicherweise Anspruch auf einen Preisnachlass. Näheres hierzu finden Sie auf der Microsoft Genuine Advantage-Website (http://www.microsoft.com/genuine).

Die MGA-Tools bestehen aus zwei Hauptkomponenten:
  • Gültigkeitsprüfung. Damit wird ermittelt, ob Sie eine gültige, lizenzierte Kopie der Microsoft-Software verwenden.
  • Notifications (Benachrichtigungen). Damit werden Sie in regelmäßigen Abständen darüber benachrichtigt, ob ein Problem mit Ihrer Windows XP-Lizenz vorliegt oder ob ein neueres Service Pack für Ihre Windows XP-Software verfügbar ist.

Um die Verwendung korrekt lizenzierter Software effektiv zu fördern, sind diese Tools als feste Bestandteile Ihres Betriebssystems konzipiert.

Welche Daten werden erfasst?

Um Sie bei der Überprüfung Ihrer Software zu unterstützen, müssen die MGA-Tools eine bestimmte Menge an Konfigurationsdaten Ihres Computers erfassen. Die Tools erfassen jedoch nicht Ihren Namen, Ihre Adresse, E-Mail-Adresse oder andere Daten, die verwendet werden könnten, um Sie zu identifizieren oder zu kontaktieren.

Die Tools erfassen lediglich Informationen der folgenden Art:
  • Computerhersteller und -modell
  • Versionsinformationen des Betriebssystems und von Genuine Advantage-Software
  • Regions- und Spracheinstellungen
  • Eine eindeutige Nummer (Globally Unique Identifier; GUID), die Ihrem Computer von den Tools zugewiesen wird
  • Product ID und Product Key
  • Name, Versionsnummer und Erstellungsdatum des BIOS
  • Seriennummer des Festplattenlaufwerks

Zusätzlich zu den oben genannten Konfigurationsinformationen werden auch Statusinformationen zu folgenden Sachverhalten übermittelt:
  • Erfolgreiche oder nicht erfolgreiche Installation
  • Ergebnis der Gültigkeitsprüfung

Ihre Internetprotokolladresse (IP-Adresse) wird vorübergehend protokolliert, wenn Ihr Computer eine Verbindung zu einer MGA-Website oder einem MGA-Server herstellt. Diese Protokolle werden routinemäßig wieder gelöscht.

Softwarepiraterie ist ein weltweites Problem. Um einen möglichen systematischen Missbrauch von Volumenlizenzierungen zu ermitteln, wird der geografische Standort des zu prüfenden Computers aus seiner IP-Adresse abgeleitet. Die Präzision, mit der dies geschieht, lässt keine Identifizierung eines einzelnen Benutzers oder Computers zu. Aus Datenschutzgründen wird nur ein nicht eindeutiger Teil Ihrer IP-Adresse herangezogen und zusammen mit den oben genannten Informationen erfasst.

Wie werden diese Daten verwendet?

Diese Informationen werden für Folgendes verwendet:
  • Vorbeuge gegen die Verwendung von nicht ordnungsgemäß lizenzierter Software
  • Verbesserung unserer Software und Services
  • Erstellung von Statistiken

Statistische Daten können eventuell auch an andere Unternehmen wie Hardware- und Softwareanbieter sowie an Nutzer von Volumenlizenzierungen weitergegeben werden, um deren Lizenzschlüssel besser zu schützen.

All die hervorgehobenen Dinge gehen Microsoft überhaupt nichts an!
Ich sehe es zudem nicht ein, mich unter den Generalverdacht stellen zu lassen, Raubkopierer zu sein! Schon gar nicht von einem Unternehmen, das am liebsten das Abschauen von Funktionen durch Patente untersagen lassen würde, während sie selbst den neuen IE 7 offenbar weitgehend nach den dynamisch eingebauten Vorzügen des freien Browsers Firefox programmiert haben - durch Abschauen!

Das in diesem c't-Artikel ("Nur noch mit Lizenz", c't 22/2006, S. 20) thematisierte Gebahren Microsofts bei der Aktivierung von MS Vista führt zu folgendem Fazit des Autors, Axel Vahldiek:
Die ständig neuen Ideen Microsofts zur Verhinderung von nicht-lizenzierten Installationen sind für die ehrlichen Kunden vor allem eines: ärgerlich. Sie müssen sich eine zunehmende Gängelung gefallen lassen und leben mit dem ständigen Risiko, bei einem Fehler von Microsofts Servern fälschlicherweise als Raubkopierer beschuldigt zu werden und anschließend auch noch die Mühe der Fehlerbehebung auf sich nehmen zu müssen. Zudem ist die Gültigkeit einer Vista-Lizenz in vielen Fällen an die Lebensdauer der Hardware gebunden - gibt das Notebook den Geist auf, hält Microsoft erneut die Hand auf. Wer da nicht mitmachen will, hat nach derzeitigem Kenntnisstand nur eine Möglichkeit: auf Windows zu verzichten. Juristisch jedenfalls ist Microsoft wohl nicht beizukommen.
Dem schließe ich mich vorbehaltlos an. Auf meine Rechner kommt niemals MS Vista! Und wahrscheinlich auch kein Nachfolgebetriebssystem von Microsoft, denn so wie's aussieht lernen die's nie....
29.11.06 16:14
 


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